recording details

Unsere Philosophie

Die Geschichte des Jakesch Studios:

Die Räumlichkeiten von RVDS Recording sind ein geschichtsträchtiger Ort. Als zweites Project Studio von Fred Jakesch gegründet, was es in den frühen 80er Jahren war es der “kreative Gegenpol” zu seinem grossen Studio im 15.Bezirk Wiens.

Hier produzierte er nicht nur mit Kunden sondern auch mit seinen eigenen Projekten.

Die Band STANDART OIL existierte von 1980-1984, war laut der damaligen Musikjournaille finster und bösartig, zeichnete sich durch „monochromatische Riffwiederholungen, hypnotisch dumpfes Schlagwerk, knarrende Baßtöne von dreifacher Gravitationskraft aus“. Neben Fred Jakesch prägten auch Christian Uhl und Michi Wolfsegger den Sound der Band.

Leider ist aus diesen Zeiten keine komplette Discographie seines Wirkens vorhanden, auch ist unklar in welchem seiner zwei Studios was ausgearbeitet wurde. Fred Jakesch war jedoch einer der bekannten Namen in der Österreichischen Musikszene. Einige Alben die er produzierte und bei denen er mit wirkte sind:

Boris Bukowski “Ganz Stark Im Kommen” (1981)
Georg Danzer “Lang Ists Her” (1999 erschienen alte Aufnahmen von Georg Danzer und Gästen, wobei Fred Jakesch mit Andy Baum zusammen in seinem Studio Flöte,Klavier und Orgel aufnahm)

Einer der letzten, die mit Fred Jakesch von seinem Tod arbeiteten, war István Etiam. Sein Duo “East Meets West” mit David Buckley. Hier der entsprechende Text, zitiert von Istváns Website:
„In 1993, they recorded an album in Vienna in the studio of renowned Austrian musician and producer Fred Jakesch. Tragically, before the album was ready for release, Fred Jakesch died and following the closure of his recording studio, the master tapes were lost.“

Eine Weitere Band, in der Fred Jakesch Mitglied war, war ROSACHROM , zusammen mit Fono Dor und Heinrich Pichler.

Musik, die Wärme vermittelt, obwohl man sie unter Avantgarde einreihen kann. Letzteres ja ein Stil, der allgemein mit Eiseskälte oder wenigstens Coolness in Verbindung gebracht wird. Exakte, spielerische und faszinierende Musik. Texte, die man hören muss, um sie zu fühlen“  [VOX 1982] 

Während ihres Bestehens probte die Band regelmässig im Jakesch Studio.

 

 

Die Räumlichkeiten gingen in den Besitz seiner beiden Söhne über, in den folgenden Jahren wurden sie als Proberaum unteschiedlichen Musikern, und als Projektstudio von Helmut Biebl weiter benutzt . Als  Ronald Pfisterer sich mit der Band Glutamat & Raketa einmietete begann in diesen Räumen wieder das Produzieren.

RVDS Recording

Die Gegenwart:

Seit 2008 arbeitet Ronald Pfisterer nun daran, an die usprüngliche Ära anzuknüpfen. Seine gute Vernetzung in der Wiener Musikszene brachte schnell die ersten Recording Projekte.
2011 mietete sich Klaus Gstettner, ohne sich des Studios bewusst zu sein, in den Räumlichkeiten darüber ein um, nach seiner Rückkehr von Hamburg, in Wien einen Studiobetrieb aufzubauen.
Das ehemalige Jakesch Studio, firmiert nun unter dem Namen RVDS Recording und ist mit dem Mixing und Mastering Studio Greenroom Vienna zu einer Produktionseinheit verbunden.

Grundlage vieler  musikalischer Genres ist ein solider Schlagzeugsound. Ob Popmusik, R&R, Alternative oder Electronica, ob high end oder trash, ob räumlich oder tight, in der Wiener Szene hat es sich bereits herumgesprochen dass RVDS Recording genau diesen liefert. Ein Grund dafür ist auch, das dessen Aufnahmeraum seit Fred Jakesch‘ Zeiten nicht massgeblich verändert wurde und nun mit 3Kits und entsprechender Mikrofonie praktisch alle Stile und Sounds, von Vintage bis High End ,abgedeckt werden können.

Ronald Pfisterers musikalische Fähigkeiten, die Erfahrungen mit seinen eigenen Bands und den Produktionen, die er mit ihnen gemacht hat bilden die Grundlage des Recording Betriebs. Zusammen mit Klaus Gstettner, mit dem ihn nicht nur eine persönliche Freundschaft sondern auch gemeinsames Klangverständnis verbindet, entwickente sich eine gemeinsame Idee: Unter dem Namen Consequent Audio sollte ein umfassender technischer Service und künstlerische Unterstützung für Musikern wie Produzenten geboten werden.

Durch die vorangegangenen Aufnahmen mit der österreichischen Ausnahmeband „Sofa Surfers“ kam Ronald Pfisterer 2016 mit Wolfgang Schlögl ins Gespräch. Der Produzent hatte sich im Bedürfnis nach Veränderung aus der Band verabschiedet und war auf der Suche nach einem neuen Rahmen für seine Fähigkeiten. Schnell wurde klar, dass er die perfekte Ergänzung auf dem Gebiet Produktion sein würde, und so entstand die derzeitige Arbeits- und Studiogemeinschaft mit dem Ziel frischen Wind in die Wiener Studioszene zu bringen.

Ziel der drei Herren ist es dabei nicht etwa, mit grossen renommierten Studios in Konkurrenz zu treten. Vielmehr soll im Geist der Zeit des Jakesch Studios, Künstlern eine inspirierende und lockere Atmosphäre geboten werden, um so aussergewöhnliche und authentische Ergebnisse zu erzielen.
Dass diese Ergebnisse entsprechend festgehalten werden können, dafür garantiert eine ausgewählte Mikrofonsammlung und nicht zuletzt das Bemühen, stets das Bestmögliche herauszuholen und Experimente wie auch unkonventionelle Herangehensweisen zuzulassen.

PRODUKTIONSVORBEREITUNG

Gut auf eine Produktion vorbereitet zu sein, ist meisst der Schlüssel zu einere erfolgreichen Aufnahme. Gerade bei Musikern die nicht regelmässig im Studio produzieren, beobachten wir oft einen gewissen Druck wenn es dann „ernst wird“ und die Studiouhr läuft.

Um sich an die Studioumgebung zu gewöhnen und von der Atmosphäre zu profitieren ist es auch möglich nur den Aufnahmerraum für letzte Proben zu mieten. Mit der dort installierten Tonanlage können die Proben selbstverständlich mitgeschnitten werden, eine Grundmikrofonierung nach Absprache steht dafür immer zur Verfügung.

Je nach Anforderungen sind bei einerm Produktionsvorlauf sowohl der RVDS Aufnahmeraum als auch der Projektraum des Greenroom separat buchbar.

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AUFBAU UND SOUNDCHECK

Wurden nicht ohnehin im Aufnahmeraum die letzten Proben gemacht, wird grundsätzlich am Vortag aufgebaut, um am ersten Tag frisch in die Sessions zu gehen. Wärend des Aufbaus werden bereits grundsätzliche Entscheidungen bezüglich der Mikrofonierung getroffen und als letztes ein kurzer Soundcheck gemacht.

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LIVE TO TAPE – MEHRSPUR – SEQENZIELLES AUFNEHMEN

Je nach Konzept kann im Studio eine komplette Band inklusive Vocals (in der separaten Booth) live einspielen, oder die Instrumente können sequenziell eingespielt werden. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, oft ist auch eine Mischung (z.B. Rhythmusgruppe live, Soloinstrumente sequenziell) vorteilhaft.

Von Vorteil ist es, in jedem Fall eine Vorproduktion an der Hand zu haben, deren Spuren zur Orientierung (Pilotspuren) verwendet werden können.

Entscheidend hierfür ist das Konzept der Künstler, musikalische Fähigkeiten, und nicht zuletzt der Musikstil. Wir beraten gerne, auch hier hilft eine Probe vor Ort um die optimale Entscheidung zu treffen.

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